SMS-Verifizierungscodes im Team teilen (ohne dein Handy weiterzugeben)
Zuletzt aktualisiert: 15. Dezember 2025 · 8 Min. Lesezeit
Du sitzt im Meeting, als Slack aufleuchtet: „Hey, kannst du mir den Amazon-Code schicken?" Zehn Minuten später der nächste Ping: „Brauche dringend den Stripe-Verifizierungscode." Bis zur Mittagspause bist du zur menschlichen SMS-Weiterleitung deines Teams geworden – und du bist nicht begeistert.
Wenn dir das bekannt vorkommt, bist du nicht allein. Teams überall kämpfen mit dem gleichen Problem: Kritische Geschäftskonten erfordern SMS-Verifizierung, aber nur das Handy einer Person empfängt die Codes. Das ist ineffizient, schafft Engpässe und ist ehrlich gesagt ein Sicherheitsrisiko.
Es gibt einen besseren Weg. In diesem Guide zeigen wir dir genau, wie du SMS-Verifizierungscodes mit deinem Team teilen kannst – sicher, automatisch und ohne jemals deine persönliche Handynummer weiterzugeben.
Das versteckte Problem mit SMS-Verifizierung in Teams
SMS-Verifizierung wurde für Einzelpersonen entwickelt, nicht für Teams. Wenn du Zwei-Faktor-Authentifizierung für das AWS-Konto, das Stripe-Dashboard oder die Social-Media-Profile deines Unternehmens einrichtest, gibst du eine Telefonnummer ein. Diese Nummer gehört einer Person. Und plötzlich wird diese Person zum Single Point of Failure für deine gesamte Organisation.
Die wahren Kosten manueller Code-Weitergabe
Schauen wir uns an, was tatsächlich passiert, wenn Teams SMS-Codes manuell teilen:
Zeitverschwendung summiert sich schnell. Wenn dein Team 5-mal täglich Codes anfordert und jede Anfrage 2 Minuten dauert (Nachricht checken, Code kopieren, per Slack senden, bestätigen dass es funktioniert hat), sind das über 40 Stunden pro Jahr für etwas, das automatisch laufen sollte.
Die Sicherheit leidet. Manuelle Code-Weitergabe öffnet die Tür für Social-Engineering-Angriffe. Stell dir vor: Jemand schreibt deinem Finance-Team auf Slack – „Hey, dringend, ich brauche sofort den Banking-Code" – und in der Hektik leitet ein Teammitglied den Code weiter, ohne zu überprüfen, wer eigentlich fragt. Diese „CEO-Fraud"-Angriffe kosten Unternehmen jedes Jahr Millionen. Wenn alle Codes gleichzeitig über einen dedizierten Kanal erhalten, gibt es niemanden, der ausgetrickst werden kann – der Angriffsvektor verschwindet einfach.
Engpässe schaffen Notfälle. Wenn die Person mit „dem Handy" im Urlaub, krank oder einfach in einer anderen Zeitzone ist, wird dringender Kontozugang unmöglich. Wir haben Geschichten von Teams gehört, die aus kritischen Systemen ausgesperrt waren, weil eine Person im Flugzeug saß.
Die Privatsphäre der Mitarbeiter erodiert. Persönliche Handynummern für geschäftliche Verifizierung zu nutzen bedeutet, dass Mitarbeiter Business-SMS auf ihren privaten Geräten erhalten – die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmt, und es entstehen unangenehme Situationen, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
Drei Wege, wie Teams derzeit SMS-Codes teilen (und warum sie scheitern)
Bevor wir zur Lösung kommen, schauen wir uns an, was Teams typischerweise zuerst versuchen:
1. Der „Schick mir einfach eine SMS"-Ansatz
Die häufigste Methode: Das Handy eines Teammitglieds empfängt alle Codes, und sie werden bei Bedarf manuell weitergeleitet.
Warum es scheitert:
- Schafft Abhängigkeit von einer Person
- Verzögerungen können in kritischen Momenten Minuten (oder Stunden) kosten
- Kein Audit-Trail, wer was angefordert hat
- Persönliche Handynummer wird Business-Services preisgegeben
2. Das gemeinsame Handy in der Schublade
Manche Teams kaufen ein günstiges Handy, legen eine SIM-Karte ein und lassen es im Büro liegen, damit jeder nachschauen kann.
Warum es scheitert:
- Erfordert physische Anwesenheit im Büro
- Nutzlos für Remote-Teams
- Handy-Akkus sterben, SIM-Karten laufen ab
- Keine Benachrichtigungen – man muss aktiv nachschauen
3. Virtuelle Telefonnummern (VoIP)
Dienste wie Google Voice oder Skype-Nummern scheinen eine moderne Lösung zu sein.
Warum es scheitert:
- Viele Dienste blockieren VoIP-Nummern komplett
- Banken und Finanzdienstleister lehnen sie fast immer ab
- Krypto-Börsen erkennen und verweigern virtuelle Nummern
- Keine Zuverlässigkeitsgarantie für zeitkritische Codes
Die Lösung: Dedizierte SMS-Weiterleitung für Teams
Was wäre, wenn du eine echte Telefonnummer hättest – mit einer echten SIM-Karte – die automatisch jede SMS an dein gesamtes Team weiterleitet? Kein manuelles Weiterleiten. Kein physisches Handy zum Verwalten. Keine VoIP-Erkennungsprobleme.
Genau das bieten SMS-Weiterleitungsdienste wie SIMRelay.
So funktioniert es
- Du bekommst eine dedizierte Telefonnummer, die von einer echten SIM-Karte unterstützt wird (kein VoIP)
- Du fügst Teammitglieder hinzu, die SMS von dieser Nummer erhalten sollen
- Jede SMS wird sofort weitergeleitet an alle Teammitglieder via Slack, E-Mail, Webhook oder das SIMRelay-Dashboard
- Alle erhalten den Code gleichzeitig – kein Warten, kein Nachfragen, keine Engpässe
Der entscheidende Unterschied zu VoIP-Lösungen: Weil es eine echte SIM-Karte ist, akzeptieren Dienste wie Banken, Zahlungsanbieter und Krypto-Börsen sie problemlos. Du bekommst die Bequemlichkeit einer geteilten Nummer mit der Zuverlässigkeit traditioneller SMS.
Schritt für Schritt: Geteilte SMS für dein Team einrichten
So richtest du SMS-Weiterleitung für dein Team in unter 5 Minuten ein:
Schritt 1: Registrieren und Nummer erhalten
Erstelle ein Konto auf SIMRelay.com. Du erhältst eine dedizierte Telefonnummer, die von einer echten SIM-Karte unterstützt wird. Wähle deine Landesvorwahl basierend darauf, wo die meisten deiner Dienste registriert sind.
Schritt 2: Benachrichtigungskanäle verbinden
Entscheide, wie dein Team weitergeleitete SMS erhalten soll:
- Slack-Integration: Codes erscheinen sofort in einem dedizierten Kanal
- E-Mail-Weiterleitung: Jedes Teammitglied erhält die SMS in seinem Posteingang
- Webhook: SMS-Daten direkt in eure internen Tools leiten
- Dashboard: Alle Nachrichten in einer durchsuchbaren Web-Oberfläche ansehen
Die meisten Teams nutzen Slack als primären Kanal, weil sie dort ohnehin kommunizieren.
Schritt 3: Teammitglieder hinzufügen
Lade die Personen ein, die Zugang brauchen. Du kontrollierst die Berechtigungen – manche Teammitglieder sehen vielleicht nur bestimmte Arten von Nachrichten, während Admins alles sehen.
Schritt 4: Geschäftskonten aktualisieren
Der letzte Schritt: Gehe deine kritischen Konten durch und aktualisiere die Telefonnummer auf deine neue SIMRelay-Nummer. Beginne mit hochpriorisierten Konten:
- Cloud-Dienste (AWS, GCP, Azure)
- Zahlungsanbieter (Stripe, PayPal)
- Banking und Finanzen
- Social-Media-Konten
- Domain-Registrare
- E-Mail-Anbieter
Jedes Mal, wenn du eine Nummer aktualisierst, erhältst du die Verifizierungs-SMS in deinem Team-Kanal – als Bestätigung, dass alles funktioniert.
Welche Konten sollten geteilte SMS-Verifizierung nutzen?
Nicht jedes Konto braucht geteilte Verifizierung. Konzentriere dich auf Konten, bei denen:
Mehrere Personen Zugang brauchen:
- Firmen-Social-Media-Profile
- Geteilte SaaS-Abonnements
- Team-Passwort-Manager
- Werbekonten (Google Ads, Meta Business)
Zugang geschäftskritisch ist:
- Cloud-Infrastruktur (AWS, GCP)
- Zahlungsabwicklung (Stripe, PayPal)
- Bank- und Finanzkonten
- Domain- und DNS-Verwaltung
Single Points of Failure gefährlich sind:
- Jedes Konto, bei dem Aussperrung den Geschäftsbetrieb stoppt
- Konten mit erheblichem finanziellem Exposure
- Dienste mit langsamen Kontowiederherstellungsprozessen
Behalte persönliche Konten auf persönlichen Handys. Geteilte Verifizierung ist für Geschäftsressourcen, die wirklich Team-Zugang brauchen.
Sicherheitsüberlegungen: Ist das Teilen von SMS-Codes sicher?
Eine berechtigte Frage. Schließlich existieren SMS-Codes zur Identitätsverifizierung – widerspricht das Teilen nicht dem Zweck?
Hier ist die nuancierte Antwort:
Geteilte Team-Konten brauchen geteilte Verifizierung. Wenn drei Personen legitimerweise Zugang zum AWS-Konto eures Unternehmens brauchen, brauchen alle drei die Möglichkeit, Verifizierungscodes zu erhalten. Die Alternative – eine Person hält alle Schlüssel – ist tatsächlich weniger sicher, weil sie einen einzelnen Kompromittierungspunkt schafft.
Kontrolliertes Teilen schlägt Ad-hoc-Teilen. Wenn Teams Codes per Slack-Nachrichten oder E-Mail weiterleiten, gibt es keine Zugriffskontrolle und keinen Audit-Trail. Ein dediziertes System lässt dich genau kontrollieren, wer Codes erhält, und protokolliert jeden Zugriff.
Echte SIM-Karten bieten Sicherheit, die VoIP nicht kann. Weil SIMRelay physische SIM-Karten nutzt, bekommst du die Sicherheitsvorteile traditioneller SMS: Authentifizierung auf Carrier-Ebene, Resistenz gegen VoIP-Erkennungsblockaden und Kompatibilität mit Diensten, die „echte" Telefonnummern erfordern.
Zusätzliche Authentifizierungsebenen gelten weiterhin. SMS-Verifizierung ist typischerweise ein Faktor in der Multi-Faktor-Authentifizierung. Auch bei geteilten SMS brauchen Teammitglieder immer noch Passwörter und potenziell andere Faktoren für den Kontozugang.
Praxisbeispiele
DevOps-Teams
Ein 12-köpfiges DevOps-Team verwaltet AWS, GCP und Dutzende SaaS-Tools. Früher war das Handy des Teamleiters der Verifizierungs-Engpass. Jetzt fließen Codes in einen #sms-codes Slack-Kanal, und jeder im Bereitschaftsdienst kann auf Vorfälle reagieren, ohne darauf zu warten, dass jemand aufwacht.
Finanzabteilungen
Ein Buchhaltungsteam braucht Zugang zu Banking-Portalen, Zahlungsanbietern und Spesenverwaltungstools. Anstatt die persönliche Nummer des CFO zu teilen (ein Compliance-Albtraum), nutzen sie eine dedizierte Geschäftsnummer, die an autorisierte Finance-Teammitglieder weiterleitet.
Agenturen, die Kundenkonten verwalten
Eine Digital-Marketing-Agentur verwaltet Social Media für 30 Kunden. Jedes Kundenkonto nutzt SMS-Verifizierung. Anstatt dass ein unglücklicher Mitarbeiter Hunderte von Verifizierungs-SMS erhält, werden Codes an kundenspezifische Slack-Kanäle geleitet, wo der verantwortliche Account Manager nur sieht, was er braucht.
Remote-First Startups
Ein vollständig remote arbeitendes Team über 6 Zeitzonen brauchte 24/7-Zugang zur kritischen Infrastruktur. Mit weitergeleiteten SMS kann, wer gerade „dran" ist, auf das zugreifen, was er braucht, ohne einen Kollegen auf der anderen Seite der Welt aufzuwecken.
Häufig gestellte Fragen
Können Banken und Finanzdienstleister geteilte Nummern erkennen?
Im Gegensatz zu VoIP-Nummern nutzt SIMRelay echte SIM-Karten in tatsächlichen Mobilfunknetzen. Banken und Finanzdienstleister sehen eine Standard-Mobilfunknummer, keine virtuelle. Das bedeutet, du wirst nicht mit den Blockaden und Ablehnungen konfrontiert, die bei Diensten wie Google Voice üblich sind.
Was passiert, wenn die SMS-Weiterleitung ausfällt?
SIMRelay speichert alle Nachrichten, also gehen keine Codes verloren, selbst wenn deine Slack-Integration vorübergehend getrennt wird. Du kannst sie jederzeit über das Web-Dashboard abrufen. Zusätzlich kannst du mehrere Zustellkanäle (Slack + E-Mail) für Redundanz konfigurieren.
Wie schnell werden Nachrichten weitergeleitet?
Nachrichten kommen typischerweise innerhalb von 1-3 Sekunden nach dem Senden an. Für zeitkritische OTP-Codes (die normalerweise in 30-60 Sekunden ablaufen) ist diese Latenz vernachlässigbar.
Kann ich das für WhatsApp- oder Signal-Verifizierung nutzen?
Ja. Jeder Dienst, der SMS-Verifizierungscodes sendet, funktioniert – einschließlich WhatsApp, Signal, Telegram und anderer Messaging-Apps. Die Weiterleitung erfolgt auf SMS-Ebene, also weiß der sendende Dienst nicht, wohin die Nachricht letztendlich geht, und es ist ihm auch egal.
Ist das DSGVO-konform?
SIMRelay verarbeitet SMS-Nachrichten gemäß deinen Anweisungen (Weiterleitung an bestimmte Empfänger). Für DSGVO-Zwecke bleibst du der Verantwortliche. SIMRelay stellt Auftragsverarbeitungsverträge für Kunden bereit, die sie benötigen.
Loslegen
Manuelles SMS-Code-Teilen ist ein gelöstes Problem. Du musst nicht mehr die menschliche SMS-Weiterleitung deines Teams sein.
Das sind die nächsten Schritte:
- Starte eine kostenlose Testversion auf SIMRelay.com
- Richte die Slack-Integration ein in unter 2 Minuten
- Aktualisiere dein wichtigstes Konto mit deiner neuen Nummer
- Erlebe die Erleichterung, nie wieder „Kannst du mir den Code schicken?" zu hören
Die Produktivität deines Teams – und dein Verstand – werden es dir danken.
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